VERHALTENS
THERAPIE

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Verhalten erlernt wird.
Je nachdem welche Erfahrungen wir in unserem leben gemacht, welche Entscheidungen wir getroffen und welche Beziehung wir geführt haben, beeinflusst unser Erleben und Fühlen positiv oder auch negativ.
Dies kann so beeinträchtigend sein, dass dadurch psychische Störungen wie Depressionen und Selbstwertprobleme, Ängste oder Zwänge entstehen.

Alles was wir erlernt haben kann aber auch wieder verlernt und durch neue Verhaltens und Denkweisen ersetzt werden, die für unser Leben und erleben positiv und hilfreich sind.
Wie wir denken hat direkten Einfluss auf unsere Gefühle und somit auch auf unseren Körper.
Jeder Mensch kann über seine Vorstellungen und Gedanken, sein Erleben und Verhalten beeinflussen.
Denke ich schlecht von mir und meinem Umfeld, führt dies zu negativen Gefühlen wie Anspannung und negativem Selbsterleben was wiederum zu Angst, Ärger und Depression führen kann.

Negative, hinderliche Gedanken können sein:

  • es gibt nur gut oder schlecht, Sie nehmen keine Zwischentöne wahr
  • sie machen eine negative Vorhersage ohne an andere wahrscheinlichere Möglichkeiten zu denken
  • sie führen eigene Erfolge auf andere Faktoren zurück und bewerten sich selbst negativ
  • sie glauben zu wissen was andere Menschen über sie denken
  • sie gehen davon aus, dass das Verhalten anderer unmittelbar mit ihnen zu tun hat
  • sie glauben zu wissen wie sie sich selbst und andere Verhalten sollten und fühlen sich Versetzt wenn diese Vorstellung nicht eintritt
Verhaltenstherapie

Das Verhalten

Nicht was wir erleben macht uns krank, sondern welche Bedeutung wir dem Erlebten beimessen und wie wir es bewerten.

Die Verhaltenstherapie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage : Warum fühle ich wann wie ?

Gefühle ändern sich für gewöhnlich und das eine löst das andere ab.
Wir schwanken zwischen Hoffnung und Bangen, zwischen Angst und Vertrauen, Freude und Enttäuschung.Wir selbst haben die Wahl und es geht um die Erkenntnis, dass wir nicht gedacht werden, sondern selbst entscheiden an was wir glauben wollen. Dadurch können wir Verantwortung für unser Tun und Lassen übernehmen und unser Leben aktiv und selbstbestimmt leben.

Die Verhaltenstherapie ist hochwirksam bei Störungen wie:

  • Depression und vermindertes Selbstbewusstsein
  • Phobien
  • Angststörungen
  • Panikattacken
  • Zwangsstörungen